ERP-Wechsel mit System

Neues ERP.
Klarer Fahrplan.
Ein Team, das mitkommt.

Ein ERP-Systemwechsel ist mehr als ein Datenimport. Mit unserer interaktiven Checkliste planen Sie Module, Datenmigration, Schulungen und Abnahmen in der richtigen Reihenfolge – bis zum kontrollierten Produktivstart.

  • Ohne Anmeldung
  • Individuelle Modulauswahl
  • Druck & PDF
Nicht alles auf einmal. Sondern richtig.Vom Bedarf zur Freigabe.
  1. Umfang festlegenModule, Prozesse und Verantwortliche
  2. Daten & System vorbereitenInstallation, Testmigration und Abgleich
  3. Schulen, üben, abnehmenKunden → Artikel → Belege → FiBu & mehr
  4. Vernetzt produktiv startenGesamttest, Freigabe und Betreuung

Ihr persönlicher Wechselplan

Was muss Ihr neues ERP können?

Wählen Sie zuerst die benötigten Module. Daraus entsteht Ihr Arbeitsplan mit konkreten Schulungsfällen und Abnahmekriterien. Kunden, Artikel, Belege und FiBu sind als häufige Ausgangsbasis vorausgewählt – Sie können die Auswahl jederzeit anpassen.

Die interaktive Checkliste benötigt JavaScript. Falls sie nicht lädt, verwenden Sie den Leitfaden zu Schulung und Abnahme weiter unten oder sprechen Sie uns direkt an.

1. Benötigte Module auswählen

Mindestens ein Modul auswählen. Projektvorbereitung, Migration, Gesamttest und Produktivstart gehören immer dazu. Abgewählte Module werden ausgeblendet; ihr Bearbeitungsstand bleibt bis zum Zurücksetzen erhalten. Jede Auswahländerung setzt eine bereits erfasste Produktivfreigabe und Nachbetreuung zurück.

Praxisleitfaden für Ihren ERP-Wechsel

Erst den Prozess beherrschen.
Dann den nächsten freigeben.

Ein geschulter Mitarbeiter hat noch keinen Prozess abgenommen. Deshalb trennen wir Wissensvermittlung, eigenständigen Praxistest und fachliche Freigabe. So werden Lücken sichtbar, bevor sie im Tagesgeschäft zu Fehlern führen.

Die sinnvolle Schulungsreihenfolge

  1. Grundlagen & Rechte: Anmeldung, Rollen, Navigation und Testumgebung kennenlernen.
  2. Kundenanlage: Kunden mit Adressen, Ansprechpartnern, Zahlungsbedingungen und steuerlichen Merkmalen anlegen; Dublettenprüfung testen und Stammdatenprozess abnehmen.
  3. Artikelanlage: Artikel oder Leistungen mit Einheiten, Preisen und Steuerschlüsseln anlegen; Varianten und Bestandsführung bei Bedarf prüfen und freigeben.
  4. Belegerstellung: Vom Angebot über Auftrag und Lieferung bis zur Rechnung arbeiten – einschließlich Teilmengen, Storno und Gutschrift.
  5. FiBu & weitere Module: Buchungsüberleitung, offene Posten und Zahlungen prüfen. Einkauf, Lager und Produktion nach ihren Abhängigkeiten einplanen.
  6. Gesamtprozess: Einen vollständigen Geschäftsvorfall über alle beteiligten Systeme ausführen, Ergebnisse abstimmen und die Produktivfreigabe vorbereiten.

Was gehört in ein belastbares Abnahmeprotokoll?

Halten Sie je Prozess den vereinbarten Sollablauf, den Testfall, Eingabedaten, erwartete und tatsächliche Ergebnisse sowie den Prüfnachweis fest. Benennen Sie die verantwortliche Person, das Prüfdatum, offene Mängel und die Entscheidung: freigegeben, mit Auflagen freigegeben oder nicht freigegeben.

Datenmigration: Übernehmen ist nicht gleich prüfen

Definieren Sie Datenquellen, Feldzuordnung, Bereinigungsregeln und Stichtag. Testen Sie den Import vor dem Echtlauf. Prüfen Sie nicht nur Datensatzanzahlen, sondern auch Salden, offene Posten, Bestände und repräsentative Geschäftsbeziehungen. Regeln Sie den Zugriff auf nicht migrierte Altdaten und deren Aufbewahrung mit den zuständigen Fachleuten.

Schnittstellen: Den ganzen Weg testen

Eine Webshop-Bestellung muss im ERP korrekt ankommen, Bestand verändern und den Versandstatus zurückmelden. Dasselbe Prinzip gilt für Betriebsdatenerfassung, Marktplätze und Drittprogramme: Datenrichtung, führendes System, Fehlerbehandlung und Wiederanlauf müssen feststehen – nicht nur die technische Verbindung.

Go-live: Mit Rückfallplan und Betreuung

Vereinbaren Sie Datenstopp, finale Migration, Sicherung und einen überprüften Rückfallplan. Kritische Fehler verhindern die Freigabe. Nach dem Start braucht Ihr Team erreichbare Ansprechpartner, tägliche Kontrollen und eine geregelte Übergabe in den Support.

Antworten vor dem Wechsel

Häufige Fragen zum ERP-Systemwechsel.

Wann lohnt sich ein ERP-Systemwechsel?

Ein Wechsel kann sinnvoll sein, wenn laufende Kosten, fehlende Funktionen, unzureichende Schnittstellen oder mangelnde Betreuung die Entwicklung Ihres Unternehmens bremsen. Vergleichen Sie die Gesamtkosten und Risiken eines Wechsels mit einem Upgrade, einer Erweiterung oder einem Partnerwechsel. Fehlende KI allein ist noch kein ausreichender Wechselgrund.

Welche Daten werden in das neue ERP übernommen?

Typische Kandidaten sind Kunden, Lieferanten, Artikel, Preise, Stücklisten, Lagerbestände und offene Posten. Historische Belege werden abhängig von Exportmöglichkeiten, Zielsystem und Aufbewahrungsanforderungen migriert oder lesbar archiviert. Der verbindliche Umfang wird vorab vereinbart und durch Testmigrationen, Mengen- und Summenabgleiche überprüft.

In welcher Reihenfolge sollten ERP-Schulungen stattfinden?

Beginnen Sie mit Benutzerrechten und Grundlagen, danach folgen Kundenanlage, Artikelanlage und Belegerstellung. Darauf bauen Einkauf, Lager und Finanzbuchhaltung sowie bei Bedarf Produktion und Schnittstellen auf. Jede Einheit umfasst Schulung, einen eigenständig ausgeführten Praxisfall und eine dokumentierte Abnahme. Die endgültige Reihenfolge richtet sich nach Ihren Prozessabhängigkeiten.

Lassen sich Webshop, BDE und Marktplätze vollständig anbinden?

Ziel ist eine durchgängige Anbindung aller vereinbarten Prozesse. Welche Daten und Funktionen verfügbar sind, hängt von APIs, Lizenzen und den beteiligten Systemen ab. Deshalb werden Datenrichtung, führendes System, Synchronisation und Fehlerbehandlung vorab spezifiziert und anhand vollständiger Geschäftsvorfälle getestet.

Ist die Checkliste eine rechtsverbindliche ERP-Abnahme?

Nein. Die Checkliste ist eine Planungshilfe und dokumentiert Ihren selbst erfassten Bearbeitungsstand. Sie ersetzt weder ein projektspezifisches Lastenheft noch ein vereinbartes Test- und Abnahmeprotokoll, eine rechtliche Prüfung oder die ausdrückliche Produktivfreigabe durch die Verantwortlichen.

Was kostet ein ERP-Wechsel und wie lange dauert er?

Kosten und Dauer hängen unter anderem von Modulen, Datenqualität, Schnittstellen, Anpassungen und der Verfügbarkeit Ihrer Fachbereiche ab. Ein belastbares Festpreisangebot benötigt einen abgegrenzten Leistungsumfang, dokumentierte Annahmen und klare Mitwirkungspflichten. Die Haak GmbH klärt diese Grundlagen mit Ihnen vor der Umsetzung.

Ihr Wechsel. Persönlich begleitet.

Aus Ihrer Checkliste wird ein belastbarer Projektplan.

Zu hohe ERP-Kosten, fehlende KI-Integration oder Schwierigkeiten mit Ihrem bisherigen Partner? Wir prüfen mit Ihnen, welcher Weg sinnvoll ist, und definieren den Leistungsumfang für Installation, Daten- und Prozessübernahme, Schulung, Schnittstellen und Betreuung.

Kostenloses Erstgespräch · ca. 60 Minuten · persönlich mit Michael Haak
Ihre Checkliste wird nicht automatisch mitgesendet. Ein gespeichertes PDF können Sie Ihrer E-Mail bei Bedarf beifügen.